27 Januar 2012

Aus Liebe zum Kind & Spaß an der Freud


Ich stille dich, weils dir gut tut.
Aus Liebe. Zu dir.
Um dir noch näher zu sein.
Weil ich dich schützen will.
Ich habe Spaß dran.
Es macht dich stark.
Es bindet.
Weil ich das Beste für dich will.

Bauch an Bauch mit dir zu liegen und dich mit meiner Milch zu nähren, macht mich glücklich.
Beim stillen, lass ich mich fallen.
Zu sehen, wie deine Augen bei jedem Schluck mehr zufallen und zu sehen, wie zufrieden es dich stellt, lässt mich spüren, wie gut es dir geht. Wie gut dir meine Nähe tut. Meine Brust. Meine Milch. Mein Herzschlag.
Du ergreifst Besitz, wenn du meine Brust sehr fest hälst. Wenn du meine Hand nimmst oder an meinem T shirt ziehst.
Es ist DEINE Nahrung. Das was dich stark macht. Das was du brauchst.

Ich nehme blutige Brustwarzen in Kauf. Blaue Brustwarzen. Brustwarzen die eitern. Brustwarzen die weh tun.
Kratzer deiner Fingernägel auf meiner Haut. Milchstau. Nasse Bh's.
Ich kneife die Augen fest zu, wenn du andockst und meine Brustwarzen mal wieder entzündet sind.
Genieße (dennoch) jeden Moment des stillens. Jeden Moment, der dich satt macht.
Ich nehme Verzicht auf verschiedenste Dinge.
Ich will das! Ich mach das alles gerne! Für Dich!


Kommentare:

  1. Sehr schön geschrieben und die Wahrheit.
    Jede stillende Mutter nimmt das alles auf sich für ihr Kind..
    Ich kann mich noch gut an meine Stillzeit erinnern und man hat viel in Kauf genommen.. aber zu stillen war die beste Entscheidung :)

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  2. Ich finds schön, dass du so lange stillst... meine Kleine ist jetzt etwas mehr als vier Monate alt und ich habe heute morgen glaub ich zum letzten Mal gestillt *schnüff*

    Sie konzentriert sich an der Brust nicht mehr aufs trinken... will mit mir spielen und mich anlachen... Aber satt wird sie da nicht mehr... die Flasche wird aber angenommen und in einem Sog leer getrunken.
    Also stille ich ab... für sie...

    Gibts eben ne extra Portion Schmusen hinterher!

    Dein Post klingt so toll! Da wird mir schwer ums Herz, dass das Stillen für mich vorbei ist...

    Liebste Grüße!
    Linda

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    1. oh schade :(
      Villeicht auch nur ne Phase?
      Kannst sie ja trotzdem weiterhin anlegen und wenns nur zum kuscheln ist.
      So mach ich das mit Julietta.
      Abgestillt, hat sie sich mit ca 10 Monaten(Nun ist sie 27 Monate). Seitdem trinkt sie nicht mehr, aber sie will trotzdem hin und wieder an die Brust und einfach nur nuckeln oder mal nen kleinen Schluck nehmen...

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    2. Danke für deine Aufmunterung! Es ist seit 2 Wochen so, dass sie nicht mehr gestillt werden möchte... an der Milch liegts nicht, die war immer reichlich vorhanden.
      Da ich in 2 Monaten wieder arbeiten muss, ist es vielleicht ganz gut, dass es "von alleine" funktioniert und ich sie im März nicht dazu zwingen muss.

      Morgen versuch ichs nochmal... mal schauen, wie es läuft... Und sonst wars das eben.

      Aber schade ist es wirklich. Das war so eine tiefe, innige Bindung, die auch keiner ersetzen konnte. Das war immer ein Moment, in dem es nur uns beide gab. *schnüff - bin traurig*

      Liebste Grüße!

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    3. hallo!

      herzlichen Glückwunsch zur kleinen Martha. Lese deinen Blog als stille Leserin.
      Ich habe auch ein fast 6 Monate altes kleines Baby. Stillen war von anfang sehr schwierig. Nicht zunehmen, zufüttern, abgewöhnen von Flasche usw. jetzt stille sich aber voll aber ist auch nicht so einfach. Ich hoffe es geht noch lange!
      Was hast du julietta gegeben, als sie sich mit 10 Monaten abgestillt hat? Die kleinen brauchen ja noch Milch? Liebe Grüße und dass sich das Stillen bald einspielt und die Schmerzen weggehn. Kenne die noch zu gut!
      LG Nic

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  3. Stillen ist wirklich das schönste auf der Welt. Janni habe ich auch volle 8 Monate gestillt. Danach entwickelte er sich leider zum extremen beißer und musste deswegen abstillen. Ich würde es immer wieder so machen - bis es garnicht mehr geht! Euch eine schöne Stillzeit :)

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  4. Bin ich egoistisch weil ich nach elf Tagen Stillen mit eitrigen Brustwarzen und Schmerzen die Schnauze voll hatte und lieber die Flasche gegeben hab??

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    1. immerhin hast du es versucht! Muss ja jeder für sich selbst wissen.
      Und wenn es dir dabei nicht gut geht, sollte man sich nicht zwingen.
      Wenn man unter Druck steht, geht das aufs Baby über und das Baby verhält sich unruhig und bekommt Bauchweh, weil es deinen Emotionalen Stress spürt und mit bekommt.
      Man sollte sich mit dem was man macht, immer wohl fühlen. Nur dann fühlt sich auch das Baby wohl. Alles andere bringt nichts!

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    2. wenn du dich nicht komplett bio und mega-gesund (nur obst ohne pestizide blabla) ernährst. sprich keine fertigsachen, keine restaurants blabla ernährst, dann ist stillen sowieso ungesünder!

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    3. Oh, noch eben zur Erklärung: Quatsch bezogen auf Lisas Kommentar!

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    4. hab ich noch nie gehört ^^
      Ich weis nur, dass zuviel Artenfremde Milch (sprich zb Kuhmilch) 'ungesund' ist.
      Baby bekommt Blähungen davon.
      Ich verdrück auch gern mal ne Portion Pommes oder wie heute ne TK Pizza ^^
      Leider ernähre ich mich momentan von viel zu wenig Obst >.<

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    5. kein quatsch! bei dem zeug, was heute im essen dirn is (pestizide, e-nummern, farbstoffe etc. bekommt das kind auch lauter ungesunde sachen durch die muttermilch. das ist (in der richtigen) folgemilch nicht drin! also wenn sich die mutter nicht absolut gesund ernährt, ist künstliche milch für die kinder gesünder. !! wir haben das mal in ner chemieübung auseinandergenommen..

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    6. Liebe Lisa,
      Bitte glaub nicht alles, was irgendwer irgendwann mal gesagt hat (und glaub mir, Lehrer sind auch "Irgendwer"s!!). Oft sind sich auch die klügsten Wissenschafter absolut uneinig was alle möglichen Themen anbelangt und die Überzeugungen in Bezug auf so manches wechseln dauernd! (Eben auch und gerade in der Wissenschaft/Forschung)
      Sollte dein Lehrer beispielsweise in den 80er Jahren studiert haben, hat er noch gaaanz andere Dinge gelernt, als heutige Chemiestunden es wohl tun und wenn er nicht besonders reflektiert und an Weiterbildung interessiert ist (und das sind viele Lehrer, was man ihnen nicht verübeln kann bei dem, was sie bezahlt bekommen), wird wohl auch noch die nächsten zwanzig Jahre dasselbe unterrichten, was er schon vor zehn Jahren unterrichtet hat, auch wenn es längst nicht mehr dem aktuellsten Stand entspricht.
      Gerade in den 80er Jahren und auch noch drüber hinaus ging man davon aus, dass sogar gar nicht stillen das beste fürs Kind wäre, weil da eben so hohe Schadstoffbelastungen gemessen wurden. Mittlerweile ist man sich aber in der Wissenschaft/Forschung und im Gesundheitswesen weitgehend einig, dass Stillen das beste fürs Kind ist, auch wenn es eine Belastung der Muttermilch durch Schadstoffe natürlich nach wie vor gibt. Die Vorteile überwiegen jedoch bei weitem - das ist der allgemeine Konsens. Daher empfehlen auch sowohl UNICEF, die WHO (!!) und wahrscheinlich so ziemlich alle Kinderärzte "heutzutage" das Stillen von Babys MINDESTENS im ersten halben Jahr. Die Meinungen darüber, ob man bereits dann abstillen sollte, weil dann die Vorteile des Stillen nicht mehr so eindeutig überwiegen, gehen auseinander. Ich glaub die WHO empfiehlt auch noch das Stillen bis im zweiten Lebensjahr (mit Beikost kombiniert natürlich). Ich habe innerhalb der letzten fünf Jahre meistens von verschiedener Seite gehört, dass ein halbes Jahr voll stillen und dann bis zu einem Jahr mit Beikost weiterstillen das Optimalste fürs Baby ist. (Wobei es natürlich besser ist, je mehr Biolebensmittel etc. die Mutter zu sich nimmt, aber auch sonst überwiegen die Vorteile! Und Folgemilch hat übrigens auch erhebliche Nachteile, aber das würde jetzt zu ausschweifend werden, das auszuführen)

      Bitte zuerst informieren, bevor man Mütter in so einer wichtigen Sache u.U. noch verunsichert! (Was hier ja jetzt eh nicht der Fall ist zum Glück ;-))

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    7. DANKE lady beetle für diesen Kommentar!!! Die heutigen Studien belegen eindeutig, dass Stillen DAS BESTE für einen Säugling ist.
      Studien belegen ebenfalls, dass die Zusammensetzung der Muttermilch WELTWEIT nahezu identisch ist, auch in den Ländern, in denen es Mangelernährung gibt.
      Ganz unabhängig von der Zusammensetzung der Milch, möglicher Schadstoffbelastung usw., darf man keinesfalls die emotionale Komponente des Stillens außer Acht lassen (Bindungsaufbau, Liebe, Sicherheit, Wärme, Beruhigung u.v.m.).
      Ich kenne viele Hebammen, Ärzte, Kinderärzte, Gynäkologen usw. Alle sind einhellig der Meinung, dass Stillen das Beste für das Baby ist. Und wem sollte man nicht vertrauen und wer sollte es nicht am besten wissen? Genau, die Fachleute, die sich tagtäglich mit den Themen auseinandersetzen, sich fortbilden usw.
      Sicherlich gibt es immer wieder Gründe, weshalb es beim Stillen Schwierigkeiten gibt und Mütter damit aufhören möchten / müssen. Das ist auch alles nachvollziehbar und völlig in Ordnung.
      Nicht in Ordnung ist hingegen, so finde ich, nahezu unreflektiert Kommentare zu verfassen, die durch empirische Studien widerlegt werden.
      Spannend ist allerdings, wie emotional und umfassend das Thema Stillen doch ist...

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    8. ich bin an einer uni und da gibt es sowas wie bezahlte forschungsprojekte von zb. fresenius, stiftung warentest etc. und in diesem rahmen wurde das untersucht ;) ist auch gar nicht lange her. nichts chemiestunde.

      ist ja jedermanns eigene entscheidung, ob man stillt oder nicht, dass folgemilch unter umständen gesünder ist, ist aber ein fakt. die umstände kann man sicher umgehen und wenn eine mutter das macht, finde ich es auch echt bewundernswert, nur leider machen das nicht alle. die wirkung von dem ganzen schrott der heute in lebensmitteln drin ist auf babys ist heute noch gar nciht nachgewiesen ;)

      ich find stillen echt ok (außer in der öffentlichkeit) aber es hat eben wie du gesagt hast vor- und nachteile. und ein nachteil sind eben die ungesunden schadstoffe.

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    9. mir gehts ja nicht NUR ums Gesündere.
      Ich find auch das Bonding total wichtig, welches durch stillen entsteht oder vertieft wird.

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    10. Die Frage ist auch immer, WER gibt den sogenannten Forschungsauftrag...
      Im Übrigen ist z. B. auf der Stiftung Warentestseite diesbzgl. nichts zu finden.
      Mich würde die Literaturquelle interessieren, wo die beschriebene Fakten dargelegt sind.
      Ansonsten sprengt eine Diskussion über das Thema in Rahmen des Blogs sicherlich den Rahmen. Von daher ist hier Ende für mich. Ich rege mich nur auf, darauf habe ich keine Lust (mehr), besonders über diese absolut schräge Meinung über Stillen in der Öffentlichkeit. Dass das überhaupt ein Thema ist, ist schräg. Die Brust nährt das Kind, nichts Anderes. Alles andere sind doch die verklemmten Phantasien einiger Menschen!
      Spannend wäre zu wissen, wie du reagieren wirst, wenn dein Kind sich nach deiner Brust sehnt und sie "sucht"...Ich unterstelle, deine Einstellung wird sich ändern!

      TaTii TalentLos macht alles genau richtig!

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    11. Hihi "BEZAHLTE" Forschungsprojekte sagt ja schon alles ;-) Als es damals drum ging, Folgemilch gegenüber der Muttermilch zu etablieren, gab es auch auf einmal lauter Studien dazu, dass Folgemilch viel besser sei - aber das wurde längst widerlegt. Ich hätt bitte auch gern einen Link oder eine Adresse o.Ä. wo man diese Studien nachlesen kann! Dass Schadstoffe über die Nahrung in die Milch kommen bestreitet ja niemand, es geht nur drum, dass dennoch die Vorteile des Stillens und der Muttermilch bei weitem überwiegen!

      Phu und das mit dem Stillen in der Öffentlichkeit verschlägt mir irgendwie die Sprache!! Dass eine junge Frau heutzutage über eine so natürliche und normale Sache so denkt, verstört mich geradezu... (Es geht da ja nicht um Brustschau oder sowas sondern einfach nur drum, einem Baby seine Nahrung zu geben. Es hat für mich auch was mit Emanzipation zu tun, dass man als Mutter nicht dazu verbannt ist, zuhause zu hocken und zu vergammeln - wieso sollten stillende Mütter in ihrer Freiheit eingeschränkt werden, nur weil es (offenbar) NOCH IMMER Menschen gibt, die so verklemmt? sind, dass sie das nicht ertragen, wenn ein Baby selig seine Milchmahlzeit bekommt?!!) So eine Haltung würd ich mir vielleicht bei alten, bideren Menschen vorstellen können, die in einer Zeit aufgewachsen sind, wo es auch ein Oszönität war, seine nackten Knie zu zeigen - aber heute und von einem jungen Menschen?!? Trägst du denn im Sommer einen Ganzkörperbadeanzug in einem öffentlichen Bad? Ich schätze mal nicht. Und bei einer stillenden Mutter sieht man (für gewöhnlich) DEUTLICH weniger nackte Haut als bei einer Frau im Bikini (bei der man auch von der Brust selbst wahrscheinlcih viel mehr sieht als bei der stillenden Frau!).
      Tschuldigung, ich will dich nicht angreifen, aber ich finde es enorm wichtig, dass gerade bei jungen Menschen ein Bewusstsein für sowas besteht. Unsere Gesellschaft ist so schon verklemmt genug (was psychologisch betrachtet zu allen möglichen Störungen führt...).

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  5. So schön geschrieben. Da fühlt das Herz einer Mutter mit.
    Stillen ist was schönes. Meine Grosse hat lange gestillt und die kleine stillt noch immer.
    Wünsche Dir weiterhin schöne und innige Stillmomente.

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  6. wunderwunderschöner post!
    ich bin begeistert, dass du alle schmerzen in kauf nimmst um das beste für martha zu tun!
    Ich hoffe die stillprobleme sind bald dahin!

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  7. Du hast das so schön beschrieben! Diese Zeit ist so wunderschön und wertvoll. Ich genieße immer noch jedes Stillen. Ich kann mich dabei auch voll entspannen. Wünsche Euch das beste für die weiteren Stillmonate, die noch kommen und dass es bald nicht mehr so weh tut. Bei mir hat es am Anfang 6-8 Wochen gebraucht, bis es sich völlig schmerzfrei eingespielt hatte.

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  8. Das hast du sehr schön geschrieben und ich würde jedes Wort unterschreiben :). Allgemein finde ich es spannend zu lesen wie der Alltag mit zwei Kindern nun ist und wie gelassen du "Katastrophen" hinnimmst :).

    Alles gute für euch

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  9. Stillen ist wirklich eine tolle Sache! Aber ich kann auch Frauen verstehen die es nicht mnachen wollen! Ich habe mich auch mit dem Gedanken zu stillen anfangs unwohl gefühlt! Und habe lange überlegt! Ich habe aber auch nur 4 Monate gestillt! Leider! Aber kann man nichts machen! GLG Dany

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    1. Frauen, die von anfang an das stillen ablehnen, kann ich nicht verstehen.
      Ich verurteile es nicht, aber ich kanns nich nachvollziehen.

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  10. Sooooooo schöööööööön und soooooo wahr!
    Jeder Schmerz, jede wunde Brustwarze und jeder meiner vielen Milchstaus hat sich gelohnt, für meinen kleinen Schatz! Er wird in elf Tagen ein Jahr alt und trinkt noch jede Nacht dreimal, er mag es halt noch so gerne.

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  11. Hach jaaa, da hab ich doch glatt ein Tränchen im Auge. Stillen ist sooo schön. Bei meiner ersten Tochter lief das etwas holprig, aber mit dem Söhnchen passt es einfach und wir genießen das sooo sehr!

    Schön weiter stillen ;o)

    LG Anja

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  12. Selbst das Herz einer "Nichtmutter" fühlt bei diesem grandiosem Post mit und schlägt schneller vor Freude!
    Und trotzdem wünsche ich dir, dass deine Brustwarzen sich nicht mehr entzünden, oder eitern oder blauanlaufen oder oder oder
    Alles Liebe, Muckelchen und habt eine feine Familienzeit <3
    Regenbogenfrohe Grüßchen,
    dat Sumsetier^^

    http://krawallsumse.blogspot.com

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  13. Hast du schön geschrieben. Ich will auch unbedingt stillen und freue mich schon sehr drauf.
    Sag mal, welche Größe trägt Martha denn derzeit? Sie sieht schon so groß aus, die Kleine ...:-)

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    1. bisschen 56 noch, aber mehr 62 :D sie is voll der Klops! wiegt auch schon 5 Kg.

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  14. So schön :)
    Da muss ich immerwieder an uns auf meinem Sofa denken!
    Und besonders der letzte Part ist so wahr! Da nimmt man echt alles in Kauf um dem Windelpupser seine Milch zu geben!
    Sehr Herzig!

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    1. ja stimmt. Wir beide stillend bei dir aufm Sofa :D Hiihii.

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  15. Finde ich schön, deine Einstellung zum Stillen! Ich tu es auch sehr gern für mein Kind, auch wenn es mich recht auszehrt immer, die Stillzeit. Wegen den wunden Brustwarzen: Bei mir war es diesmal so extrem, dass ich irgendwann echt nur noch geheult und gezittert hab vor Schmerzen während dem Stillen. Meine Hebamme hat mir dann zu Stillhütchen geraten - und ich sag dir, das war für mich echt eine Offenbarung! Natürlich nur für die Zeit, bis die Brustwarzen abgeheilt sind, aber bis dahin kann es die Freude am Stillen wirklich erheblich verstärken. Also bei mir war es zumindest so, dass ich wirklich schon nur mehr Angst vorm nächsten Mal anlegen hatte, weil es so weh getan hat (war bei den ersten beiden Kindern nur ganz am Anfang und hat sich innerhalb von 2 Wochen gelegt, diesmal ist es einfach nciht besser geworden). Ich hab mich dann im Nachhinein geärgert, das nicht früher getan zu haben, weil es einfach die Qualität des Stillens SO verbessert hat!! Und als die BW abgeheilt waren, ging es auch ganz leicht wieder ohne (hat zwar noch mal ein bisschen weh getan, aber so mit fließendem Übergang ging es ganz gut). Ich weiß, dieses Ding zwischen dir und dem Baby zu haben kann komisch sein, aber wenn die Schmerzen zu stark werden, würde ich dir das echt ans Herz legen!

    GlG

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    1. Ja ich kenn die Dinger. Musste ich bei Julietta 2 Monate lang nutzen, da ich sehr flache Brustwarzen hatte. Bei Juli hatte ich auch nie wunde BW's.
      Bei Martha jetzt gerade sind sie eingerissen, trocken, wund, stark blutig und leicht blau. Ich habe auch gelegentlich Angst, vorm nächsten anlegen und zöger es manchmal richtig raus >.<

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    2. Was wirklich gut hilft, ist die BW einzucremen, und zwar ganz dick Hametum, das ist eine pflanzliche Wund- und Heilsalbe, auf die BW geben, darüber dann ein Stück Haushaltsfolie, damit die BW schön feucht bleibt. Es ist nämlich festgestellt worden, dass trockene BW schlechter heilen, als wenn sie feucht gehalten werden.
      Das war ein Ratschlag meiner Hebamme, die eine Weiterbildung zur Laktationsberaterin gemacht hat.
      Man muss nämlich auch vor dem nächsten Stillen dann nicht so viel Aufwand betreiben, die Creme gründlich abzumachen, da sie für das Baby nicht schädlich ist; pflanzlich halt.
      Vielleicht kanntest du diesen Tipp ja noch nicht.
      Ich wünsch´ dir, dass es bald besser wird!

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  16. Ich blätter gerade so durch deinen Blog und zu diesem Stillthema bzw. zum Langzeitstillen habe ich gerade was gesehen:
    http://www.ardmediathek.de/wdr-fernsehen/menschen-hautnah/stillen-bis-der-schulbus-kommt?documentId=10846548
    :)
    Ganz toller Blog übrigens. Ich bin gerade dabei ihn zu verschlingen :)

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