16 Oktober 2014

Behaglichkeit


Behaglich heißt, sich Körperlich und Seelisch wohl zufühlen.
Ein anhaltender Zustand des zufrieden seins. 
Doch was genau heißt anhaltend? Immer? Ständig? Unmöglich!
Doch jetzt gerade fühl ich mich wohl. Es ist behaglich. 
Hier und da verliert es mal an Behaglichkeit und dann etwas später kommt sie wieder, so wie der Baum im Herbst seine Blätter verliert und er im Frühling sein buntes Kleid zurück bekommt.


''Halte immer an der Gegenwart fest. Jeder Zustand, ja jeder Augenblick, ist von unendlichem Wert, denn er ist der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit.''
- Goethe



Der Herbst tauscht das satte, leuchtende Grün gegen bunte, dunkle Farben, bis die Farben letztendlich ganz verschwinden und die Menschen das dunkle durch bunte Lichter wieder leuchten lassen.

Warum verbindet man den Herbst immer mit Gemütlichkeit?
Im Sommer sind alle feuchtfröhlich am lachen und man sieht helle, bunte Farben.
Im Herbst wird es trüb und alles verblasst. Und auch wenn diese Jahreszeit traurig scheint, so ist der Herbst voller Liebe, Behaglichkeit, Zärtlichkeit. 


Während wir noch vor Wochen, die Tage in der Sonne, im Freien verbrachten, könnten wir nun tagelang im Bett liegen. Uns vergraben, einkuscheln und wärmen.

''Das durch Mühe erworbene Glück ist allein ein wohltuendes.
Es gewährt zugleich die Behaglichkeit eines physischen Ausruhens.''

Kommentare:

  1. Glück über die Behaglichkeit in der Bude verspüre ich die Tage auch sehr. Vielleicht liegt es am Wechsel von draußen nach drinnen. Oder am Fallenlassen von falschen Ansprüchen. Oder an der Erkenntnis über die viele Unser-keit die hier überall steckt. Fallenlassenzuhause hab ich das neulich geannt. Und so fühlt es sich an, immer mehr. Herrlich, Herbst.
    Lieben Gruß!

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  2. Ein schöner, wirklich angebrachter Post für all die, die den Sommer immer über alles heben...
    Du hast ja so recht!
    Herzlichste Grüße aus Kölle!
    Astrid

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